Das letzte Wochenende habe ich komplett für die Zubereitung und das Fotografieren von Sushi verwendet. Dabei sind über 500 Fotos entstanden, wovon die besten Bilder demnächst diese Seiten bereichern werden. Leider ist die Liste der Motive, die noch fehlen oder nochmal gemacht werden müssen nicht ganz kurz, so dass demnächst noch eine Fotositzung ansteht.
Zusätzlich zu den Tuna-maki und Kappa-maki, die ich mir heute auf die Schnelle gemacht habe, habe ich auch getrocknete Tomaten als Füllung ausprobiert. Die Tomaten waren in Öl eingelegt und müssen gut abgespült und anschließend in Streifen geschnitten werden. Im Ergebnis erhält man Maki-zushi, die recht gut schmecken und eine leckere Abwechslung sind.
Schon länger wollte ich einige moderne Sushi-Rezepte ausprobieren, die ich in einem Magazin für Vegetarier gefunden hatte. Heute war es so weit.
Zunächst Maki-zushi Inside-Out gefüllt mit Maiskölbchen, Kresse und Avocadomus. Diese Sushi sind recht schwierig herzustellen, da überhaupt kein Nori verwendet wird. Geschmacklich sind die Sushi auch nicht besonders gut, da der Zitronensaft im Avocadomus und die eingelegten Maiskölbchen alles zusammen recht säuerlich machen.
Dann wären da Maki-zushi mit Möhre und Basilikum. Möhre wird mit Orangensaft und Knoblauch weichgekocht und zusammen mit Basilikum und Sesam als Füllung verwendet. Besonders das Basilikum ergibt eine tolle Geschmacksnote im Kontrast zu der süßlichen Möhre.
mit Möhre und Basilikum
Zum dritten Maki-zushi mit Gurke und Dill-Majonäse. Auch diese Zubereitung ist recht säuerlich. Hauptsächlich dominiert der Dill, trotzdem schmecken diese Sushi recht ähnlich wie eine klassische Gurkenrolle.
mit Gurke und Dill
Als Abschluss Nori-zushi belegt mit gebratenem Räuchertofu und Paprika. Diese Sushi sind sehr lecker. Zusätzliche Soja-Sauce sollte wegen des bereits recht salzigen Geschmacks des Räuchertofus nicht verwendet werden.
Sushi mal nicht klassisch sind eine nette Abwechslung. Teilweise steckt darin allerdings noch mehr Arbeit als gewohnt und die Ergebnisse sind nicht alle überzeugend. Meine Einschätzung:
Wertung
Maki-zushi mit Maiskölbchen, Kresse und Avocadomus
Maki-zushi mit Möhre und Basilikum
Maki-zushi mit Gurke und Dill
Nori-zushi mit Räuchertofu und Paprika
Die genauen Rezepte folgen demnächst im Rezeptbereich.
Am Samstag gab es wunderbaren Thunfisch in hervorragender Qualität an der Fischtheke im Supermarkt. Da konnte ich einfach nicht widerstehen.
Zubereitet habe ich dann ganz klassische Tuna-Nigiri, Tuna-Maki und ein paar Inari-zushi. Bei der Füllung für die Inari-Taschen konnte ich dann aber einige Experimente nicht lassen:
Das Bild zeigt von links nach rechts: Reis mit Röstzwiebeln, Reis mit Shiitake-Pilzen, Reis mit Sesam und Chili und Reis nur mit Sesam. Der Sesam ist geröstet, die beiden Experimente sind natürlich die Röstzwiebeln und die getrockneten, zerstossenen Chili. Meine Einschätzung:
Reis mit ...
Wertung
Sesam
Sesam und Chili
Shiitake-Pilzen
Röstzwiebeln
Die Variante Sesam und Chili hat mich nicht überzeugt, da die Schärfe der Chili wirklich unangenehm ist. Interessanterweise wirkt die Schärfe der Chili mehr im hinteren Rachenraum, während mich Wasabi eher in der Nase kitzelt.
Wirklich gelungen ist dagegen die Füllung Reis mit Röstzwiebeln. Sehr lecker ...
Schon lange wollte ich eine besondere Zubereitungsart für Thunfisch ausprobieren. Dabei wird der Thunfisch außen kurz angebraten und dann schnell abgekühlt, damit er innen noch roh bleibt.
Man nehme ein Thunfischsteak und mariniere es in etwas Sojasauce mit einer Prise Zucker und einem Schuss Reiswein. In sehr heißem Öl ganz kurz von allen Seiten anbraten und sofort in Eiswasser abkühlen. In schmale Scheiben schneiden und mit Sojasauce genießen.
Dazu habe ich heute noch etwas mit den Füllungen von Maki-Rollen experimentiert. Das Bild zeigt von links nach rechts: Fleischkäse, Sellerie und - ganz gewöhnlich - Gurke. Eine Einordnung nach meinem Geschmack ist in etwa: